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Renner Hainke Wirth Zirn Architekten und KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS

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„Lounge-Bridge“

Das Quartett aus Karin Renner, Rolf Hainke, Stefan Wirth und Melanie Zirn überlegte sich für die Jungarchitekten eine Stegreifaufgabe, die uns mit nach Hamburg nimmt. Ziel der Aufgabe ist es, in der Hafenstadt eine  öffentliche Lounge auf dem Wasser zu konzipieren.

Die beiden Architekten Kawahara Tatsuya und Ellen Kristina Krause präsentieren einen weitläufigen Entwurf, der die Möglichkeit zum Verweilen am Wasser bietet:

„Wir rollen in dieser fiktiven Aufgabe unseren Teppich einmal quer über die Alster, um der Öffentlichkeit den Aufenthalt an und auf einem der schönsten Orte der Stadt zu ermöglichen. Der Entwurf öffnet die Bewegung in einen sonst (fast) nicht zugänglichen enormen Raum der Stadt, gibt neue Sichtweisen auf die Stadtsilhouette frei und lässt die Weite des Herzens Hamburgs erfahren.

Mit Teppich überzogene „Lounge-Pontons“ liegen verstreut auf beiden Seiten der Alster am Ufer und können in zahlreichen Konstellationen zu Inseln verknüpft werden. Temporär werden sie aneinandergereiht und bilden dann eine begehbare Verbindung zwischen dem Ost- und Westufer der Alster und einen sonst nicht möglichen Shortcut über die Alster hinweg. Die Pontons sind an den Rändern abgestuft und bieten damit zahlreiche Sitzmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Wasser.”

Wir finden es unheimlich spannend zu sehen, wie KAWAHARA KRAUSE die Aufgabe gelöst hat und in ihrem Entwurf ein harmonisches Zusammenspiel von landschaftlichen, künstlerischen und funktionellen Gesichtspunkten schafft – und zugleich textile Elemente integriert.

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Renner Hainke Wirth Zirn Architekten (von links nach rechts: Rolf Hainke, Melanie Zirn, Karin Renner, Stefan Wirth)
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KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS (von links nach rechts: Ellen Kristina Krause, Kawahara Tatsuya)

KAWAHARA KRAUSE ARCHITECTS ...

... sind ein deutsch-japanisches Architekturbüro mit Sitz in Hamburg, das 2009 von Kawahara Tatsuya und Ellen Kristina Krause gegründet wurde. Kennengelernt haben sich die beiden im Büro von Shigeru Ban in Tokio, wo sie nach ihren Hochschulabschlüssen 2005 an der University of Kyoto bzw. der ETH Zürich zusammenarbeiteten. Internationale Erfahrungen sind die Motivation für einen offenen und unvoreingenommenen Entwurf, der auf einer grundsätzlichen Hinterfragung des Gegebenen basiert. Das Weiterschreiben und die Interpretation der dem Projekt inhärenten Geschichte führen dabei zu einer konzeptuellen und projektorientierten Architektur.

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Renner Hainke Wirth Zirn Architekten

Jeder ist ständig mit Architektur konfrontiert. Architektur ist mehr als Gebrauchswertschaffung. Architektur ist gebaute Sinnlichkeit – oder auch nicht. Die Kunst liegt in der Selbstbeschränkung der Mittel, in ästhetischer und ökonomischer Hinsicht.

 

Wunsch für KAWAHARA KRAUSE

„Wir wünschen euch und eurem Team das nötige Durchhaltevermögen für eure starken, experimentellen wie feinsinnigen Konzeptansätze, Hamburg kann etwas mehr Kunst und Experiment in der Architektur wirklich gut vertragen! Und lasst euch nicht vom Hamburger Pragmatismus einholen, aber sorgt für den Schuss Realismus, den es immer braucht, um ein Projekt umsetzen zu können. Wir wünschen euch mutige Auftraggeber mit Begeisterung für Architektur, die euch durch reale Projekte mehr Sichtbarkeit geben können.”

Bereits in der Buchdokumentation „Forever Young“ aus 2006 thematisieren die etablierten Architekten ihre Voraussetzungen für gelungene Architektur. „Architektur muss eine Struktur haben  und Stellung beziehen, denn sie ist und bleibt öffentlich greifbar“. Wir finden, dass KAWAHARA KRAUSE mit ihrem Konzept „Lounge-Bridge“ genau diese Botschaft wunderbar verkörpert.